Leitfaden und Tipps für die Kommunikation der Ergebnisse der externen Schulevaluation

Die Schule steht immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Dies hat verschiedene Gründe. Als öffentliche Institution hat die Volksschule einen Bildungsauftrag zu erfüllen, den ihr Politik und Gesellschaft vorgeben. Zudem haben wir alle einen Bezug zur Schule, sei es durch eigene Schulerfahrungen, sei es durch unsere Kinder oder die Gross- und Patenkinder, die gerade die Schule besuchen.

Grosses Interesse der Öffentlichkeit
Weil die externe Schulevaluation auch eine Rechenschaftsfunktion wahrnimmt und auf die Frage nach der Schulqualität Antworten liefert, ist das Interesse der Öffentlichkeit an den Evaluationsergebnissen besonders gross. Wenn die externe Schulevaluation zudem Defizite aufzeigt, wird das öffentliche Interesse an den Evaluationsergebnissen noch gesteigert.

Diesem erhöhten Informationsdruck sollten Schulen mit einer gut vorbereiteten und sorgfältig durchgeführten Kommunikation begegnen können. Grundsätzlich gilt: Die Information über die Evaluation ist Sache der Schule.

Tipps für die richtige Kommunikation
Der vorliegende Leitfaden soll den Schulleitungen und Schulpflegen helfen, diese Kommunikation vorzubereiten und durchzuführen. Es werden weder Patentrezepte vermittelt noch verbindliche Vorgaben gemacht. Denn jede Schule muss selber – je nach Grösse, Schulkultur und Ergebnissen der Evaluation – die für sie und die Situation richtige Kommunikation finden.

Image- und Vertrauensgewinn
Gute Kommunikation löst keine Probleme, sie kann aber helfen, schwierige Situationen besser zu bewältigen. Schlechte Kommunikation kann hingegen selber zu einem Problem werden. Wenn es eine Schule schafft, in einer schwierigen Situation glaubwürdig und professionell zu kommunizieren, bedeutet dies meistens auch einen Image- und Vertrauensgewinn für die Schule.

Broschüre: Kommunikation der Ergebnisse der externen Schulevaluation