Auftrag

Die externe Schulevaluation ist Teil der Neuorganisation der kantonalen Schulaufsicht und Beratung. Es handelt sich um den dritten Aufbauschritt des neuen, umfassenden Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungssystems, das für die Volksschulstufe des Kantons Aargau 2001 vom Grossen Rat beschlossen wurde und in der Verordnung zur Geleiteten Schule verankert ist.

Schritt 1

 

Schritt 2

 

Schritt 3

Einrichten der
professionellen
Schulleitung

 

Einrichten des
lokalen Qualitätsmanagements

 

Einführung der
Externen Schulevaluation durch den Kanton

Z.B. Klärung der Verantwortlichkeiten und Funktionen vor Ort.

 

Z.B. Entwicklung eines Verfahrens und von Instrumenten für die interne Schulevaluation.

 

Z.B. Entwicklung eines Verfahrens und von Instrumenten für die Externe Schulevaluation.

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Geleitete Schule

Die Pädagogische Hochschule der FHNW wurde damit beauftragt, für die Volksschulen des Kantons Aargau ein Verfahren zur externen Schulevaluation zu entwickeln, zu erproben und schrittweise als flächendeckendes Angebot einzuführen. Zur Realisierung dieses Auftrages hat die Pädagogische Hochschule am Institut Forschung und Entwicklung ein Kompetenzzentrum eingerichtet.

Seit dem Sommer 2005 ist das Zentrum Bildungsorganisation & Schulqualität daran, ein funktionsfähiges Konzept zu entwickeln und in der Praxis zu erproben. Ab Schuljahr 2008/09 wurde externe Schulevaluation flächendeckend mit einem vierjährigen Evaluationsrhythmus eingeführt. Der erste Zyklus umfasste die Schuljahre 2007/08 bis 2011/12. Gegen Ende des zweiten Zyklus (Schuljahre 2012/13 bis 2016/17) wurde der Evaluationsrhythmus auf 6 Jahre verlängert. Der 3. Zyklus hat im 2. Quartal des Schuljahres 2017/18 gestartet.